Zur Tochter

Noch einmal in Erlabrunn einen Kaffee trinken

 

Leider gelten auch für den Wünschewagen aktuell strikte Regeln, die manche Fahrten in diesen Zeiten unmöglich machen.

Aber den Wunsch von Frau Ö. konnten wir erfüllen!

Frau Ö. leidet unter einem inoperablen Hirntumor der bei ihr bereits eine halbseitige Lähmung verursacht hat. Da die Lähmung und die zunehmende Schwäche es ihr unmöglich machen in der eigenen Wohnung zu leben ist sie in einem Pflegeheim untergebracht.

„Einmal möchte ich noch zu meiner Tochter und dort einen Kaffee trinken“, dass war die Wunschanfrage, die beim Wünschewagen Team ankam.

Nachdem sich vom ASB Kreisverband Kronach Lui und Thomas als Wunscherfüller gefunden hatten, konnte die Planung losgehen.

Alle Beteiligten brauchten einen negativen Corona-Test und die Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln war natürlich Pflicht.

Am Tag der Fahrt ging es vom Pflegeheim in Veitshöchheim los, zur Wohnung der Tochter nach Erlabrunn. Allerdings nicht auf direktem Weg, Frau Ö. wollte gerne noch einmal „alte“ Wege abfahren, bekannte Orte noch einmal sehen. Am Main entlang konnten Erinnerungen wieder aufleben und viele Geschichten von früher hat Lui von Frau Ö. erfahren.

Die Tochter hatte daheim bereits Kuchen gebacken und der Kaffee duftete, Lui und Thomas lieferten ihren Fahrgast ab und standen dann auf Abruf bereit.

Nach ein paar schönen Stunden im Kreise ihrer Lieben haben wir Frau Ö. wieder erschöpft aber glücklich in ihr Zimmer im Pflegeheim gebracht.

Herzlichen Dank an Lui und Thomas, die auch unter erschwerten Bedingungen bereit sind letzte Wünsche zu erfüllen!


 

Den Urenkel sehen

Eine Fahrt im Stillen...

auch das ist unser Wünschewagen!

Lui und Frank haben einer schwerkranken Uroma ermöglicht einen Herzensmenschen noch einmal zu sehen.

Auch wenn die Umstände nicht einfach waren konnten wir die Hindernisse überwinden und diesen Wunsch erfüllen.

 

Ins Glasmuseum

Noch einmal nach Zwiesel und Frauenau

Frau B. und auch ihr Ehemann sammeln bereits seit über 30 Jahren Glaskunst. Durch dieses gemeinsame Hobby sind tiefe Freundschaften in der „Glasstadt“ Zwiesel und im benachbarten Frauenau entstanden.

In beiden Orten waren sie regelmäßige Gäste, vor allem im Glasmuseum und im Waldmuseum.

Nun ist Frau B., die an Brustkrebs erkrankt ist, im Hospiz in Erlangen untergebracht und eine eigenständige Reise an diese Orte ist ihr und ihrem Ehemann nicht mehr möglich.

So kam der Wünschewagen ins Spiel. Bereits beim ersten Kennenlernen wurde deutlich wie tief die Leidenschaft zur Glaskunst und wie wichtig beiden ein letztes Treffen mit den dortigen Freunden ist.

In einer gemeinsamen Aktion zwischen dem ASB Forchheim und dem ASB Kronach konnten wir diesen Wunsch erfüllen.

Für Frau B. wurde sowohl in Zwiesel als auch in Frauenau alles möglich gemacht. Das Waldmuseum öffnete sogar extra nur für unser Team die Pforten, die Museumsdirektoren, Galeristen und Freunde aus der Umgebung kamen alle und begleiteten Frau B. und ihren Mann an diesem Tag.

Obwohl sie sehr schwach war, lief der Tag genau so ab, wie ihn sich Frau B. vorgestellt hat.

 Sie konnte die Ausstellungen alle betrachten und ihre Freunde ließen es sich nicht nehmen beim gemeinsamen Mittagessen im Hotel „zur Waldbahn“ dabei zu sein.

 

Nach einem bewegenden Abschied brachten Lucia (ASB Forchheim) und Volker (ASB Kronach)das Ehepaar B. und ihre Begleitperson voller schöner Erinnerungen wieder zurück.

Vielen Dank an Lucia und Volker für ihr ehrenamtliches Engagement!

Wir wünschen Frau B. und ihrer Familie weiterhin so viel Stärke und auch noch Freude an den neu gewonnenen Eindrücken.

 

 

Ins Cafe nach Hof

Noch einmal alte Freunde treffen

 

Frau Schuberth war ihr ganzes Leben lang sportlich! So auch im Alter, mit ihren 80 Jahren ging sie noch regelmäßig zum Seniorenschwimmen „und dort“, so erzählt sie“ hat sich alles verändert“.

Ohne vorher Beschwerden gehabt zu haben, bekam sie während des Schwimmens einen Krampf und wurde direkt aus dem Wasser in die Klinik gebracht. Nach wenigen Tagen erhielt sie die Diagnose Nierenkrebs, der bereits in Hirn und Lunge Metastasen gebildet hat. Von der Klinik aus ging der Weg von Frau Schuberth ins Hospiz Martinsberg nach Naila.

Als gebürtige Hoferin fühlt sie sich dort sehr gut aufgehoben, aber die Sehnsucht nach den Freunden aus Hof war groß. So hat uns Fr. Rothemund (PDL des Hospizes Martinsberg) kontaktiert und beim Erstgespräch mit Frau Schuberth war der Wunsch schnell klar.

Noch einmal im Café Schirner mit Freunden ein Stück Torte essen und im Bürgerpark Theresienstein spazieren gehen.

Fr. Rothemund hat als Überraschung sogar Freunde aus dem Schwimmverein ins Café Schirner eingeladen. Frau Schuberth war begeistert!!

Anschließend fuhren sie zum Schrebergarten, der 30 Jahre lang Rückzugsort für Frau Schuberth war, danach ging es in den botanischen Garten und in den kleinen Streichelzoo im Bürgerpark.

Der emotionale  Abschluss der Fahrt war am Untreu See, dort hat Frau Schuberth mit ihrem Schwimmverein so viel Zeit verbracht. Nun konnte sie dort Abschied nehmen.

Annette, Christina und Volker machten als Wunscherfüller  alles möglich und so fühlte es sich  für Frau Schuberth fast wie ein gesunder Tag unter Freunden  an.

Vielen Dank dafür

 

 

Auf den Nürburgring

Einmal mit einem roten Ferrari fahren

Diese Anfrage kam über einen Umweg bei uns an. Die Organisation „make a wish“, die sich zum Ziel gesetzt hat Wünsche von schwerst erkrankten Kindern wahr werden zu lassen, hat um Hilfe bei der Erfüllung des Wunsches von Fasil (15 Jahre) gebeten.

Fasil leidet an Muskeldystrophie, doch obwohl ihn seine Erkrankung bereits sehr einschränkt, ist sein größter Wunsch einmal in einem roten Ferrari zu fahren.

In Zusammenarbeit mit „make a wish“  konnten wir am 19.07.2020 Fasil mit der Erfüllung seines Wunsches überraschen.

Lui und Katy vom ASB Kronach und Robert vom ASB Bad Windsheim holten den, vor Freude überwältigten, jungen Mann mit seiner Schwester Melina (7 ) und seiner Mama zuhause ab und brachten ihn zu seinem Date mit einem roten Ferrari an den Nürburgring.

Dort wurden sie bereits von vielen Helfern erwartet. Volunteers von „make a wish“, die Betreuerin vom Kinderhospizverein und natürlich Alex, der Besitzer des roten Ferraris!!

Alex und seine Freunde vom Motorsportclub engagieren sich ehrenamtlich bei „make a wish“ und hatten für Fasil bereits alles vorbereitet. Der rote Ferrari stand bereit und sogar für Melina war ein Ferrari im Einhorn Outfit am Start. Fasil wurde äußert sorgfältig im Auto angegurtet, seinen Kopf hielt ein Nackenhörnchen und so ging es auf die Rennbahn. Sein Traum ging in Erfüllung! Alex fuhr vorsichtig aber Fasil wollte Speed und so düsten die beiden mit 140 km/h über den Nürburgring. Da Fasil die erste Runde prima überstanden hatte und unbedingt mehr wollte, fuhren sie eine weitere Runde auf der Nordschleife (21km). Das war mehr als alle gehofft hatten.

Anschließend ging es noch mit allen zusammen in das Devils Diner  zum Burger Essen. Dort bekam Fasil zum krönenden Abschluss einen Rennsporthelm mit den Unterschriften der Fahrer!

Auf der Heimfahrt war Fasil so glücklich und aufgekratzt das es im Wünschewagen keine ruhige Minute gab, alles lachte und redete durcheinander. Begleitet von der Musik des Deutsch Rappers Bausa, die im Fahrgastraum wummerte.

Alle Beteiligten waren am Ende der Fahrt voller bewegender Eindrücke und dankbar dabei gewesen zu sein.

Vielen Dank an Lui, Katy und Robert für ihr Engagement und der Familie von Fasil noch viel Kraft für die kommende Zeit.

 

 

An die Ostsee

Noch einmal nach Dierhagen

 

Herr R. ist mit nur 41 Jahren schwer an Lungenkrebs erkrankt, sein Alltag und auch der seines Sohnes (21) ist geprägt von dieser Krankheit.

„Früher“, so erzählt er “ sind wir regelmäßig mit meinem Vater an die Ostsee, nach Dierhagen gefahren“. Herr R. und auch sein Sohn verbinden mit dem Fischland Darß-Zingst viele schöne Erinnerungen.Mit dem Wohnwagen ging es damals ans Meer zum Angeln und um die Natur zu genießen. Diese Natur, den Wind, den Sand und natürlich das Wasser wollte nun Herr R. noch einmal gemeinsam mit seinem Sohn erleben.

Nachdem die Reisebeschränkungen wegen Corona  innerhalb Deutschlands wieder gelockert waren, hat  unser Wünschewagen Franken  den beiden diesen Wunsch sehr gern erfüllt.

Mit Silke und Ingo als Wunscherfüller ging es über das Pfingstwochenende  an die Ostsee.

Trotz Mundschutz und Mindestabstand konnten alle, im Vorfeld gefassten, Pläne verwirklicht werden.

Ein Mittagessen im „Pfannkuchenhaus“, die Sonne im Strandkorb genießen und eine „Boddenrundfahrt“ mit dem Schiff …. Alles das war möglich!

Wir hoffen, dass wir ein paar schöne Erinnerungen schaffen konnten und wünschen Herrn R. und seinem Sohn weiterhin viel Kraft!

 

 


 

Ins Kinderhospiz nach Wilhelmshaven

Noch einmal zur Erholung an die Nordsee

 

Lukas K. (9 Jahre) ist schwer krank, während einer Herz OP im Alter von 2 Jahren erlitt er ein beidseitiges Hirnbluten. Dieses Hirnbluten war der Auslöser für eine schwere Epilepsie die Lukas nun bereits seit 7 Jahren begleitet. Jede Nacht wenn er einschläft beginnt sein Gehirn zu krampfen, Lukas kennt keinen entspannten Schlaf! Er braucht eine spezielle Ernährung, muss viele  Medikamente nehmen. Da er sich sehr schwer etwas merken kann und er Hilfe im Alltag braucht kümmert sich seine Familie gemeinsam um ihn, da halten seine Eltern und seine 3 Geschwister fest zusammen.

Natürlich kostet das Allen viel Kraft. Erholung und Entspannung versprach das Angebot des Kinderhospizes „Joshuas Engelreich“ in Wilhelmshaven on der Nordsee. Zwei Wochen für die ganze Familie in denen ihnen der Alltagsstress abgenommen wird und sie sich ganz auf sich konzentrieren können. Damit dieser Wunsch wahr werden konnte hat sich der Wünschewagen in zwei Etappen auf den Weg gemacht. Unsere Wunscherfüller Thomas und Claudia brachten Lukas mit seiner Familie nach Wilhelmshaven und holten sie 14 Tage später wieder ab. Schon bei der Hinfahrt hat sich eine Freundschaft entwickelt, so dass es sich die beiden nicht nehmen ließen alle wieder nach Hause zu bringen.

Wir bedanken uns bei Thomas und Claudia für die vielen ehrenamtlichen Stunden

und wünschen Lukas mit seiner ganzen Familie weiterhin viel Kraft!

 

 


 

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